Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau

Die Klassen 10a und 10b besuchten am Mittwoch, 27. Februar 2019, mit den Lehrern Herrn Schüßler und Herrn Guttropf die KZ-Gedenkstätte in Dachau nahe München. Dort wurden von 1933 bis 1945 Menschen entwürdigt und mussten sehr hart – oft sogar bis zu ihrem Tod – arbeiten. Zu den Opfern gehörten alle, die nicht von den Nazis akzeptiert wurden, wie zum Beispiel Juden oder Homosexuelle.

Sie mussten auf sehr engem Raum nach harten Regeln leben, sich schlimmen Versuchen unterziehen und schwere Arbeiten machen, die den Körper kaputt machten. Etwa 41.500 Menschen starben durch Schwäche oder Mord.

Nach der vierstündigen Hinfahrt durften die Schülerinnen und Schüler eigenständig das Museum in der Gedenkstätte besichtigen, indem man viel über die Gruppierungen der Gefangenen erfuhr. Man konnte dort viele originale Gegenstände oder Filmaufnahmen über den Umgang der Nazis mit den Menschen sehen, die alle sehr schockierten.

Dem Museumsgang folge eine eineinhalbstündige Führung, die in zwei Gruppen stattfand. Die Experten führten die Klassen über das riesige Gelände der Anlage. Sie durften in die rekonstruierten Aufenthalts- und Schlafräume gehen und sich einen Überblick verschaffen, auf wie wenig Raum sehr viele Gefangene leben mussten.

Am schlimmsten war für die Schüler der Einblick in das Krematorium, indem die Leichen aufbewahrt und verbrannt wurden, damit alle Beweise für die schlechte Behandlung vernichtet wurden. Im selben Gebäude war außerdem eine Gaskammer, die aber nie benutzt wurde, so sagt es zumindest der aktuelle Stand der Geschichtsforschung. Trotzdem nahm es die Schüler ziemlich mit, als sie dort durchgegangen sind und versucht haben sich in die Lage der Opfer zu versetzen.

Abschließend hatten wir noch die Möglichkeit, weitere Fragen zu stellen, die sehr detailliert von den Guides beantwortet wurden. So endete eine einerseits sehr spannende, aber andererseits auch mitreißende Exkursion.

Text: Nicolas Mühlberg, 10a

Bilder: Dustin Postler, 10a

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